Über mich

Für alle, die neugierig sind, wer sich hinter 20000Meter.de verbirgt:

Mein Name ist Arne Peters, ich bin 1984er Jahrgang und studierter Meeresbiologie in der schönen Ostseestadt Rostock.

 

Wie fing es an mit mir? In Hamburg begrüßte ich meine Existenz und wurde ohne Widerworte im übersichtlichen Norderstedt zur mentalen und körperlichen Reife herangezogen (letzteres überwog damals noch deutlich). Den Bachelor der Biowissenschaften und den Master der Meeresbiologie habe ich an der Uni Rostock gemacht – eine wunderbare Zeit mit viel Wind, weißem Sand und unvergleichlichen Menschen (hier folgte dann der soeben genannte mentale Teil meines Reifeprozesses). Das Studium hinter mir und mein Leben irgendwo dahinten, beschloss ich mit meiner Freundin Simone (meine Muse) für ein Jahr ans Ende der Welt zu reisen.

 

Wir erkundeten 10 Monate lang Neuseeland, was an atemberaubender Kulisse und Außergewöhnlichkeit einfach nicht zu übertreffen ist. Hier ist nicht genügend Platz für das hohe Lob, welches diesem Land gebührt (hierfür nutzt doch bitte das Kontaktformular). Und weil wir dann schon einmal in greifbarer Nähe der pazifischen Inselfleckchen waren, fiel es nicht schwer einen kleinen Abstecher nach Tonga zu unternehmen. Zwei Wochen, die ebenso unvergesslich waren. Es eröffneten sich uns die Mysterien der Kokosnüsse und was man alles mit ihnen anstellen kann. Ich erklomm eine Palme – jedenfalls bis zur Hälfte – und wir erfuhren, was es heißt einen ganzen Tag lang „Nichts“ zu tun. Abschließend ging es für 5 Wochen nach Australien mit Känguruhs, tellergroßen Spinnen und viel Sonne. Alles in Allem eine turbulente, erfahrungsreiche und wunderbare Reise.

 

Wieder in den heimischen Gefilden angekommen und den betonierten Kulturschock überwunden, kam ich nach kurzer Zeit ans Deutsche Meeresmuseum Stralsund. Ich lernte Sammlungen kennen, erhielt Einblicke in die tägliche Museumsarbeit und war letztendlich für gut ein Jahr Teil des Ganzen. Mit viel Schweiß und Hingabe schufen wir dort eine Wanderausstellung: „Die Rückkehr der Störe“. Sie zeigt unsere heimischen Wanderfische auf ihrem Weg vom Status „ausgestorben“ über Wiederansiedlungsmaßnahmen zurück in ihre historischen Gewässer im Nord- und Ostseeraum. Bis zum 31. August ist die Ausstellung noch am Standort MEERESMUSEUM in Stralsund zu sehen. Anschließend wandert sie ans Müritzeum in Waren an der Müritz. Die Zeit am Museum war ebenso unvergesslich und hat mich, wie die große Reise, sehr geprägt.

 

Wo auch immer mich nun mein Weg hinführt…ich hoffe, ich kann weiterhin auch beruflich die Menschen zum Naturschutz führen und dazu beitragen, dass unser Planet trotz der immer intensiveren Besiedlung insgesamt ein wenig grüner wird.

 

In diesem Sinne, viel Spaß mit meinem Blog und beste Grüße

Arne